Das Startchancen-Programm
Das Startchancen-Programm ist das größte Schulentwicklungsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Seit August 2024 werden bundesweit rund 4.000 Schulen über zehn Jahre mit insgesamt rund 20 Milliarden Euro gefördert – je zur Hälfte von Bund und Ländern. Das Programm richtet sich gezielt an Schulen in herausfordernden sozialen Lagen und soll Bildungserfolg stärker von der sozialen Herkunft entkoppeln. Der Freistaat Sachsen erhält dafür jährlich rund 43,4 Millionen Euro vom Bund – insgesamt nehmen 189 sächsische Schulen teil.
Die 3 Säulen des Startchancen-Programms
Säule I – Investitionen in die Lernumgebung
Unsere Schule wird schöner
Mit den Mitteln aus Säule I investieren wir in die Räume, in denen Ihre Kinder jeden Tag lernen. Das können neue Möbel, modernere Klassenräume, bessere Ausstattung oder barrierefreie Zugänge sein – alles, was den Schulalltag angenehmer und lernfreundlicher macht. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Reparaturen, die ohnehin fällig wären, sondern um echte Verbesserungen, die man spürt.
Säule II – Chancenbudget
Wir gestalten Schule selbst
Das Chancenbudget ist ein frei verfügbares Budget, das wir als Schule eigenverantwortlich einsetzen – für Angebote und Projekte, die genau zu unseren Schülerinnen und Schülern passen. Zwei Drittel davon fließen in gezielte Förderung: Lesekompetenz stärken, Rechnen üben, soziale Fähigkeiten entwickeln. Das verbleibende Drittel nutzen wir für eigene Ideen – zum Beispiel für neue Lernformate oder besondere Projekte. Das Geld kommt direkt im Unterricht an.
Säule III – Multiprofessionelle Teams
Mehr Menschen, mehr Unterstützung
Über Säule III erhält unsere Schule zusätzliches Personal in Form von Schulassistenzen. Diese unterstützen Lehrkräfte im Alltag, helfen Schülerinnen und Schülern, die gerade etwas mehr Begleitung brauchen, und entlasten das Team auch bei organisatorischen Aufgaben. Da es sich um Landespersonal handelt, ist die Hilfe unkompliziert und direkt vor Ort – ohne lange Wege.
- Säule I – Investitionen in die Lernumgebung
- Säule II – Chancenbudget
- Säule III – Multiprofessionelle Teams
Unser Weg im Startchancen-Programm
Beginn Schuljahr 2024/2025
Unsere Schule wird in das Startchancen-Programm aufgenommen.
Januar 2025
Erstinterview und Analyseformate des Fachbüros Startchancen Sachsen organisiert durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung.
März - November 2025
Durchführung von Hosptiationen an unterschiedlichen Schulen:
- Max-Brauer-Schule in Hamburg,
- Kurfürst-Moritz-Schule in Meißen,
- Schule am Palmgarten in Leipzig.
November 2025
Erster Vorortermin mit dem Schulträger zur Vorbereitung der Säule I.
Januar 2026
Einstellung einer weiteren Schulassistentin im Rahmen der Säule III.
Januar - April 2026
- Vorstellung der Hospitationserfahrungen im Kollegium der Oberschule,
- Erarbeitung von Vorschlägen in der Steuergruppe.
April 2026
Abstimmungstermin mit dem Schulträger zur Umsetzung der Säule I.
Mai 2026
- Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Schule und Bildung,
- Beschluss in Gesamtlehrer- und Schulkonferenz.

Ausführliche Informationen zum Startchancen-Programm
finden sie auf den Informationsseiten des Freistaats Sachsen oder dem Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend.
Was wir konkret daraus machen, zeigen wir auf unserer Schulentwicklungsseite
– mit allen Maßnahmen, die wir ab dem Schuljahr 2026/27 umsetzen, und einem Ausblick darauf, wohin wir uns in den nächsten Jahren entwickeln wollen.
Das Hospitationsprogramm an Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises
Wir haben uns im März 2025 erfolgreich für das Hospitationsprogramm an Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises der Robert-Bosch-Stiftung beworben. Zwei unserer Lehrkräfte hospitierten im November 2025 eine Woche lang an der preisgekrönten Max-Brauer-Schule Hamburg – und brachten konkrete Ideen mit, die seitdem unsere Schulentwicklung prägen. Einen ausführlichen Bericht über die Hospitationserfahungen finden sie im Deutschen Schulportal.
